Bei den B\u00fcrgermeisterwahlen in Th\u00fcringen haben fast ausschlie\u00dflich M\u00e4nner gewonnen. Nur zwei von 64 zu besetzenden Posten gingen direkt an Frauen, eine weitere Frau schaffte es in die Stichwahl. Selbst wenn sie gewinnen w\u00fcrde, l\u00e4ge der Frauenanteil bei den neu gew\u00e4hlten B\u00fcrgermeistern unter f\u00fcnf Prozent. Das Bewerberfeld f\u00fcr die B\u00fcrgermeisterwahlen war ebenfalls stark m\u00e4nnlich gepr\u00e4gt, mit einem Bewerberinnen-Anteil von rund elf Prozent.
Der hohe M\u00e4nneranteil bei den gew\u00e4hlten B\u00fcrgermeistern und der geringe Frauenanteil weisen auf eine starke geschlechtsspezifische Ungleichheit bei den Wahlen hin.